Druckschlagsortung mit OR300

Hör- und fühlbare Druckschläge in Wasserverteilsystemen führen über kurz oder lang zu Schäden oder gar Rohrbrüchen und sollten aus diesem Grunde tunlichst vermieden werden.

Die Suche nach der Herkunft und der Grösse von Druckschlägen ist dann nicht einfach, wenn diese Störungen weder permanent und zudem noch zu sehr unterschiedlichen Zeiten vorkommen.

Ein Einbau von Manometern mit Schleppzeigern oder mit mechanischen Druckschreibern bringt in den wenigsten Fällen aussagekräftige Resultate.

Vorgang:
Ein Druckschlag pflanzt sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 1500 m/s im Leitungsnetz fort. In Funktion zur Leitungslänge verändert sich dabei sowohl die Amplitude als auch die Wellenlänge.

Der OR 300 Datenlogger misst dauernd die Druckverhältnisse von bis zu 4 im Leitungsnetz eingebauten Drucktransmittern mit einer Abtastrate von bis zu 400 kHz.


Wenn einer dieser 4 Messpunkte einen bestimmten Drucklevel überschreitet, werden die Messwerte für eine zu bestimmende kurze Messdauer abgespeichert.

Aus einer Grafik kann danach der Verlauf der Druckwelle aufgezeigt und dadurch die Herkunft des Druckschlages bestimmt oder zumindest eingegrenzt werden.